Ozon ist ein gasförmiger Bestandteil der Atmosphäre, ohne den unser Leben auf der Erde nicht möglich wäre. Das ultraviolette Licht der Sonne würde ohne die absorbierende Ozonschicht Proteine und Nucleinsäuren denaturieren. Das Ozon in der Atmosphäre kann aber für therapeutische Zwecke nicht nutzbar gemacht werden. Bereits 1857 wurde von Werner Siemens eine Induktionsröhre geschaffen, durch die man leicht größere Mengen Ozon herstellen kann.
Es ist recht ungewöhnlich, mit einem gasförmigen Heilmittel umzugehen. Im Prinzip ist es keine reine Ozontherapie, sondern wir verwenden ein Sauerstoff- Ozongemisch, mindestens 95 Vol. % Sauerstoff und höchstens 5 Vol. % Ozon. Die therapeutische Breite liegt höchstens zwischen 0,5 und 5 Vol. % Ozon. Wenn wir diese therapeutische Briete gewichtsmäßig ausdrücken, so sind es 1-100 Gamma/ ml Ozon, die verwendet werden.
Wirkung des Ozons im menschlichen Körper:
- Hilft der Leber wesentlich bei der Entgiftung.
- Baut verstärkt Fette (Cholesterin und Triglyzerine) ab. Diese Fette sind bekanntlich ein wichtiger Schädigungsfaktor für die Blutgefäße (Herzinfarkt, Schlaganfall).
- Wesentliche Verbesserung des Stoffwechsels der Zellen (Motor der gesamten Energiegewinnung des Körpers).
- Abbau und damit deutliche Senkung des Harnsäurespiegels (Gichterzeuger und Schädigungsfaktor für die Gefäße).
- Deutliche Verbesserung des Blutflusses. (Baut Durchblutungsstörungen ab und verhindert Neubildung)
- Die Verklumpung der roten Blutkörperchen wird deutlich reduziert. (Verbesserung des Sauerstofftransportes und des Blutdurchflusses).
- Vermehrtes Angebot und dadurch erhöhte Aufnahme von Sauerstoff für das Gewebe.
- Tötet viele Arten von Bakterien, Viren und Pilzen ab und verhindert deren Neubildung.
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